Seitenzahl: 413
Preis: 12,99 €
ISBN: 978-3-492-26863-9
Inhalt: Zwei Jahre sind vergangen, seit Lara McLane bei dem Schlüsselmacher Tom Truska in die Lehre ging und seitdem Zugang zu der magischen Stadt Ravinia hat. Das Mädchen hat seitdem enorme Fortschritte gemacht und gelernt, wie man selbst Schlüssel anfertigt, die an einen beliebigen Ort der Welt führen. Nur einen Ort gibt es, der nicht zugänglich ist, und von dem Lara noch nie etwas gehört hat: Epicordia, die Stadt des Mondvolkes unter Ravinia. Die sonnenempfindlichen Wesen sind mit Ravinias Bewohnern verfeindet, doch nun haben sie ein Problem, das die Hilfe der begabten Mechaniker bedarf: In ihren Tunneln haben sich mechanische Wesen eingenistet, die ein Durchkommen unmöglich machen. Mit einer Sondergenehmigung ist es Lara, Tom, der Nachtwächterin Geneva und einer Kommissarin erlaubt Epicordia zu betreten, doch dort stoßen sie auf so viel Ablehnung und Vorurteile, dass eine Zusammenarbeit unmöglich scheint. Dabei deuten die Zeichen darauf hin, dass die mechanischen Wesen nur von einem Mann hergestellt worden sein könnten: Ruben Goldstein, der brilliante Handlanger von Robert Winter, der einst ganz Ravinia in Angst und Schrecken versetzte. Kehrt der mächtige Tyrann etwa wieder zurück? Das herauszufinden ist die Aufgabe von Lara und ihren Freunden.
Kritik: Epicordia ist der Folgeband des 2011 erschienen Romans Ravinia. Wer sich dessen Rezension ansieht, der wird feststellen, dass ich an dem ersten Buch einiges auszusetzen hatte. Vor allem waren es die so eindeutigen Bezüge zu Neil Gaiman und Christoph Marzi, die mich so kritisch haben werden lassen (nicht umsonst habe ich gefragt, ob Ravinia "Fake oder Fiction" ist).
Aus diesem Grund war ich umso gespannter, wie der Herr Corzilius seinen zweiten Roman angehen würde. Sein Schreibstil, den ich immer noch als deutliche Anlehnung an dem von Marzi bezeichne und in dem ich wenig Innovation bzw. eigenen Charakter erkennen kann, ist gleich geblieben. Man muss aber dazu sagen, dass Corzilius spezielle Themen immer wieder aufgreift und konsequent bis zum Ende durchspielt, so z.B. den Herbstregen und den Sturm, die als Metaphern für die Gefühlswelt der Protagonisten stehen. Dies verleiht dem Roman eine gewisse Stringenz und führt zu einem kontinuierlichem Lesefluss.
Inhaltlich ist das Buch spannend und abwechslungsreich gestaltet. Ein Minus allerdings ist bei den Charakteren zu verbuchen: Es sind meines Erachtens zu viele. Gerade wenn Nebenfiguren, die auch schon in Ravinia beschrieben wurden, wieder auftauchen, dann sollten sie noch einmal erklärt werden. Woher kommen sie, was haben sie getan und wieso tauchen sie wieder auf? Gerade, wenn zwischen der ersten und der zweiten Lektüre 1 Jahr vergangen ist, denn fällt es schwer sofort die Bezüge wiederherzustellen. Ein oder zwei Figuren hätte man durchaus aus der Handlung streichen können (zumal sie später gar nicht mehr auftauchen und man sich fragt, wieso sie überhaupt erwähnt wurden), ohne dass es aufgefallen wäre. Weniger wäre in diesem Falle mehr gewesen.
Kritik: Epicordia ist der Folgeband des 2011 erschienen Romans Ravinia. Wer sich dessen Rezension ansieht, der wird feststellen, dass ich an dem ersten Buch einiges auszusetzen hatte. Vor allem waren es die so eindeutigen Bezüge zu Neil Gaiman und Christoph Marzi, die mich so kritisch haben werden lassen (nicht umsonst habe ich gefragt, ob Ravinia "Fake oder Fiction" ist).Aus diesem Grund war ich umso gespannter, wie der Herr Corzilius seinen zweiten Roman angehen würde. Sein Schreibstil, den ich immer noch als deutliche Anlehnung an dem von Marzi bezeichne und in dem ich wenig Innovation bzw. eigenen Charakter erkennen kann, ist gleich geblieben. Man muss aber dazu sagen, dass Corzilius spezielle Themen immer wieder aufgreift und konsequent bis zum Ende durchspielt, so z.B. den Herbstregen und den Sturm, die als Metaphern für die Gefühlswelt der Protagonisten stehen. Dies verleiht dem Roman eine gewisse Stringenz und führt zu einem kontinuierlichem Lesefluss.
Inhaltlich ist das Buch spannend und abwechslungsreich gestaltet. Ein Minus allerdings ist bei den Charakteren zu verbuchen: Es sind meines Erachtens zu viele. Gerade wenn Nebenfiguren, die auch schon in Ravinia beschrieben wurden, wieder auftauchen, dann sollten sie noch einmal erklärt werden. Woher kommen sie, was haben sie getan und wieso tauchen sie wieder auf? Gerade, wenn zwischen der ersten und der zweiten Lektüre 1 Jahr vergangen ist, denn fällt es schwer sofort die Bezüge wiederherzustellen. Ein oder zwei Figuren hätte man durchaus aus der Handlung streichen können (zumal sie später gar nicht mehr auftauchen und man sich fragt, wieso sie überhaupt erwähnt wurden), ohne dass es aufgefallen wäre. Weniger wäre in diesem Falle mehr gewesen.















